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Dienstag, 5. Juli 2016

FÅK

Dieses Jahr ist, mit Verlaub, ein echtes Scheißjahr. Politisch sowieso, gesellschaftlich gesehen, privat und jetzt auch noch im Nebenberuf. Ganz ehrlich, 2016, es reicht. Echt jetzt.

Mehr zu einem Aspekt hier.

Montag, 30. Mai 2016

Gefangen in einer Zeitblase

Erst kam Weihnachten, und damit verbunden, wie jedes Jahr, die Fahrt nach Dänemark. Zur Familie. Zur Familie von Lars, zur Mutter von Lars. Mittlerweile auch zu meiner Familie, irgendwie. Mit seinem Bruder und ein, zwei "Kindern" dabei.
Dann mussten wir unsere Weinberge schneiden, mehr Arbeit als früher, weil wir Parzellen dazu gekauft und gepachtet haben.
Dann gab es viel Arbeit im Büro, wenige freie Tage, keinen klaren Kopf für Postings in diesem Blog.
Dann fuhrem wir wieder nach Dänemark, Anfang April, weil wir es versprochen hatten.
Dann mussten die Reben gebogen und gebunden werden, Pheromone gehängt, es reichte noch nicht mal für die Teilnahme an einer Weinrallye, der Kopf  so voll, der Akku so leer.
Dann wollte Lars alleine nach Dänemark fahren, zu Besuch.
Und dann sind wir beide gefahren, ungeplant, überstürzt, das Herz schwer und die Gedanken weit, weit weg.

Und dann waren wir eine Woche lang wie in einer Zeitblase gefangen.
Saßen bei strahlendem Sonnenschein auf der Terrasse des Hauses nördlich von Kopenhagen, und es fühlte sich alles so verkehrt an.
Blätterten Ordner durch mit Rechnungen, Dokumenten, Bestätigungen.
Entdeckten vergessene Photoalben.
Telefonierten und arrangierten und holten den von der anderen Seite der Welt angereisten Bruder vom Flughafen ab, froh, nicht mehr ganz so allein zu sein.
Bestellten Blumen und Erdbeerkuchen, besuchten den Anwalt.
Fuhren ans Meer, dachten an die letzten Spaziergänge. Tränen in den Augen, immer wieder. Aber auch Freude über die vergangene Zeit, Dankbarkeit, ein Schimmer vom gelebten und erlebten Glück.

Sprachen mit dem Pfarrer, einem jungen Typen in Jeans und T-Shirt, mit fröhlichen Augen und warmer Stimme, der uns mit einfachen Fragen eine kleine Geschichte eines langen Lebens entlockte. Suchten Lieder aus, hoffnungsvolle, in denen von Sonne und Meer, vom Morgen und vom Licht gesungen wurde.
Freuten uns, dass die Kinder kamen, dass die Familie noch einmal zusammen war.
Deckten dem Tisch, brachen auf, trafen alte Freunde, schritten zusammen an der hellen Kirche vorbei über den  Friedhof, zwischen prächtigen Grabstätten, blühenden Bäumen und akkurat geschnittenen Buchsbaumhecken hin zum Feld mit den schlichten Urnengräbern und der grauen Steinplatte, auf der jetzt erst ein Name stand. Hörten die Orgel oben in der Kirche anstimmen.
Bare få det hele overstået.


Trugen den schlichten weißen Sarg mit dem rot-weiß leuchtenden, duftenden Blumengesteck aus der Kirche, hintendrauf drei kleine Schaufeln Erde, Asche zu Asche, Staub zu Staub.

Saßen auf der Terrasse, Erdbeerkuchen und Kaffee, Riesling, die Amseln jubilierten. Ein strahlender, sonniger, dänischer Sommertag, den sie geliebt hätte.

Jetzt ist alles anders, aber es wird irgendwann wieder gut. Irgendwie.


Dienstag, 1. September 2015

Genug ist genug


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Ich gestehe: Als die ersten "Blogger für Flüchtlinge"-Posts auftauchten, habe ich gedacht: Gut gemeint.
Ich konnte mir nicht wirklich vorstellen, dass in der Welt der Grubenhandtücher, gescheuerten Bohlentische und dekorativ arrangierter Kräuterstängel Platz gemacht wird für klare Worte. Jenseits der Bekenntnisse zu regional, authentisch, nachhaltig - name it.


Ich lag falsch. Erstaunlicherweise, glücklicherweise.

Und ich habe mich dann gefragt, was ich noch schreiben kann, was nicht schon gesagt wurde, nur eben nicht von allen.

Darum möchte ich an dieser Stelle zunächst auf das Projekt Blogger für Flüchtlinge verlinken - große Klasse. Hilfestellung für Hilfe. Jeder kann was tun. Danke.
 
Dann auf ein paar befreundete Blogs:
Dirk auf Würtz-Wein
Susa von hundertachtziggrad 
Dorotheée aka Bushcook
Eline vom Küchentanz
Jörg bei Utecht schreibt
Astrid auf Arthurstochterkocht

Und dann, wer mich ein bisschen kennt, weiß, wo und was ich arbeite, ein paar Filme/Texte zum Ansehen und Nachdenken. 
*klick*
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Wir beschäftigen uns seit langem mit dem Thema. Wir berichten, wir hinterfragen, wir versuchen, aufzuklären und, vor allem, "den Flüchtlingen" ein Gesicht zu geben. Viele Gesichter. Und, ja, wir verschließen die Augen dabei nicht vor den negativen Geschichten, die es auch gibt. Das sind wir unserem Job, unserem Auftrag schuldig.

Aber es geht es doch, verdammt noch mal, zu allererst um Menschen. Menschen in großer Not. Menschen, die alles hinter sich gelassen haben, in der Hoffnung auf ein menschenwürdiges Leben. Und ja, auch, wenn es "nur" aus wirtschaftlichen Gründen ist. Wer will es einem Menschen verdenken? 

Ja, das kostet Geld. "Uns", das Land, in dem wir leben, unser Sozialsystem. Verdammt viel Geld. Aber: Wir, wir als Bürger,  wir als Gemeinschaft, wir als Land, wir leben im Wohlstand. Im weltweiten Vergleich sogar im Luxus. Nicht im gleichmäßig verteilten, aber daran würde sich auch nichts ändern, wenn wir die Flüchtlinge nicht aufnehmen würden.
Dafür bekommen wir als Bürger, wir als Gemeinschaft, wir als Land auch verdammt viel zurück. Nicht gleich, aber auf Dauer. Stichwort Nachhaltigkeit.
Die Menschen, mit denen ich, mit denen meine Kollegen gesprochen haben, die wollen etwas tun. Die wollen etwas leisten. Der Restaurant-Azubi aus Eritrea, der angehende Mechatroniker aus Afghanistan, der syrische Arzt. Sie alle sind gekommen, weil sie Mut haben, weil sie Träume haben, weil sie bereit sind, alles dafür zu geben.

Es ist unsere verdammte Pflicht, etwas für diese Menschen zu tun. Und es erfüllt mich mit Freude und, auch wenn ich nichts dafür kann, Stolz, zu sehen, wie viele Bürger dieses Landes spontan, engagiert, ehrenamtlich in die Bresche springen. 

Es macht mich wütend, dass die Politik häufig so schleppend reagiert, statt zu agieren. Ich will keine Minister mehr durch Aufnahmeunterkünfte laufen sehen und wohlfeile Sätze in die Mikrophone sprechen hören. Ich will, dass unsere Regierung Position bezieht, statt Vorwahlkampf zu betreiben. Ich will, dass Bürger, dass Institutionen, die helfen wollen, nicht durch unsinnige Regeln behindert werden.

Und ich will, dass die "man muss doch mal sagen dürfen"-Wutbürger, die Menschen, die nichts besseres zu tun haben, als Armut und Elend landsmannschaftlich hochzurechnen und aufzuwiegen, nicht mal im Ansatz das Gefühl haben dürfen, sie seien mehr als ein unterm Strich vernachlässigbarer Wurmfortsatz ewig gestriger, dumpfer verabscheuenswürdiger rechter Stimmungsmacher. 

Genug ist genug. Es ist Zeit für Klartext.

Donnerstag, 28. Mai 2015

Drei Wochen war der Frosch so krank ...

... nun, genauer gesagt waren es jetzt schon sieben Wochen. Sieben Wochen, die uns gezwungen haben, komplett umzudisponieren. Umzuplanen, neu zu denken.
Weniger wichtige Dinge abzusagen oder zumindest weit nach hinten zu schieben.
Unumgängliche Dinge anders zu organisieren. Freunde und Familie um Hilfe zu bitten.
Biegen und Binden im Weinberg. Biodünger verteilen. In der Einzelstockerziehung die Pfähle gerade rücken  oder neu einschlagen. Mähen. Ausbrechen. Weine filtrieren. Füllen.
Vom alltäglichen Kleinkram (Duschen, Anziehen, Schuhe zuschnüren, Waschmaschine befüllen, Wäsche aufhängen, volle Kochtöpfe von links nach rechts heben, Nudeln abschütten, Einkaufskorb anheben, Wasserkisten ... mal ganz abgesehen.

Nichts Lebensbedrohliches war passiert, aber mit einem gebrochenen Schlüsselbein lebt, bewegt, hebt und trägt es sich anders, das habe ich gelernt.
Und dazu, wie wichtig und tragfähig dieser blöde Knochen ist, wenn er denn heil ist und nicht beim blöden Sturz in drei gleichmäßige Stücke zerbrochen ist.
Es geht voran. Jetzt raucht sie nicht, aber sie trägt wieder, Gott sei Dank.
Vielen, vielen Dank an alle Unterstützer. Abstützen durfte ich mich übrigens auch nicht.

Montag, 14. Oktober 2013

Nach dem Regen ist vor dem Regen ist vor der Lese

Und wieder mal: nach dem Rechten schauen. "Unsere" Parzelle im Rauenthaler Rothenberg hat im unteren Bereich schon einiges an Fäulnis, da gehen wir die Woche noch mal durch.




Der Nachbar hat jetzt auch mit der Lese begonnen, sauberes Material, die Weinberge sind extrem gut gepflegt. Es gibt aber auch Winzer, die jetzt schon mit der Lese durch sind - und die haben keinen Müller-Thurgau, sondern Riesling und Spätburgunder im Sortiment. Schon seltsam, die Vollernter frühmorgens im strömenden Regen in den Weinbergen fahren zu sehen. Wobei: Wie sagte der Nachbar so schön - wenn ordentlich Wasser mitgelesen wird, gibt's mehr Menge und weniger Säure. Ok, so kann man das auch sehen. Er sagt es übrigens nur, macht es aber nicht ;-). Kommendes Wochenende sind seine kleinen Handleseflächen dran, da sind wir natürlich dabei.


Am Mittelrhein ist die Lage noch sehr viel entspannter, der Wingert zum Bach runter sieht ziemlich gut aus, und oben hängen die Trauben auch noch absolut gesund. Die Arbeit, die wir im September in den Weinberg gesteckt haben, hat sich gelohnt. Aber auch da sind einige Winzer schon weitestgehend durch - und von Selektion kann da keine Rede sein.

Natürlich redet es sich leicht, wenn man nur eine kleine Fläche selbst bewirtschaftet und nicht in Vollerwerbsdimensionen denken muss - und ich ziehe meinen virtuellen Hut vor den Winzern, die das im großen Stil machen und selektionieren und perfektionieren. Wie das aussieht? Schaut selbst:



Doch zurück zu uns und unserem Riesling.
So sah es am Sonntag aus.



Es reicht jetzt allerdings mit dem Regen! Wirklich! Ein paar sonnige Tage wären mehr als gut.

Den Rothenberg holen wir kommendes Wochenende.





Am Mittelrhein lesen wir die Woche drauf.

Wir haben nicht mehr ewig Zeit - und trotzdem das Glück, dass der Nachbar, dessen Infrastruktur wir nutzen dürfen, genauso spät dran ist.

Und: Wir dürfen unseren dornröschenschlaferweckten schönen alten Gewölbekeller weiter nutzen. Was für ein Glück.

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Adventskalender 180° 2012 : Donnerstag, der 13.

Ich bin nicht abergläubisch. Ich besitze eine schwarze Katze, ob die mir nun von rechts nach links oder umgekehrt über den Weg läuft, ist mir grad egal. Ich gehe unter Leitern durch, ich wasche „zwischen den Jahren“ Wäsche und ich kriege keine Schnappatmung, wenn ein Spiegel in Scherben zerspringt. Ich habe also kein Problem mit  dem 13. Und eigentlich hätte ich mein Türchen ja sowieso am Freitag, dem 14., öffnen sollen. Und das ist ja nun sowieso so gar kein Unglückstag!
Außerdem bin ich Optimistin. Muss ich auch sein, weil der Hospitant ab und zu mal den Pessimisten gibt.
Aber dann rief Cordula um Hilfe, sie wollte den Donnerstag loswerden - Frauentausch bzw. Türchentausch, sozusagen. 180° hat nämlich, wie alle Jahre wieder, zum Adventskalenderbloggen aufgerufen. Und da sind wir dabei! Also, kein Problem. Ich habe mit Donnerstagen, die auf einen 13. fallen, kein Problem. Eigentlich. Sind ja keine Unglückstage. Eigentlich.



Wenn man sich als Jungwinzer (bitte keine abfälligen Bemerkungen, am Mittelrhein ist man das bis Mitte 60) versuchen will, kommt man um eine gewisse Grundausstattung nicht herum. Tanks. Ein Keller. Eine Kelter. Pumpe, Schläuche, Lesekisten … und, wenn die Weinberge leider 35 Kilometer und eine Fähre entfernt liegen, ein Transportmittel, das NICHT Bus und Bahn heißt. Als Sonntagskind fällt mir all das natürlich in den Schoß (hust).
Ein befreundeter Winzer lieh uns seine Infrastruktur, inklusive eines alten, verbeulten, blauen Mercedes Transporters. Mit dem juckelten wir im Morgengrauen rheinabwärts und in der Abendsonne wieder rheinaufwärts.

Bis zu jenem Donnerstagmorgen. Einem 13. Natürlich. Während der Ernte. Der Hospitant öffnete die Fahrertür, erstarrte, drehte sich zu mir um: “Wo ist der Schlüssel???”. Ich: “Steckt. Wie immer.” (Wir leben ECHT auf dem Land.) Lars: “Nein!” Ich: “Doch!”. Tatsache. Kein Schlüssel. Und nun sucht mal auf einem Winzerhof mit Kopfsteinpflaster, Blumenkübeln, Rasenflächen, … einen einzelnen Schlüssel, den ein Witzbold abgezogen und versteckt hat.
Wir haben eine halbe Stunde gesucht. Dann zuckte der Pessimist mit den Schultern und konstatierte: “Ernte für dieses Jahr beendet!”. Ich : “Nein!”. 


Mein Auto rückwärts in den Hof gefahren, Rückbank umgelegt, Lesekisten reingestapelt. 15 Stück. Dann war das Auto VOLL. Richtung Mittelrhein gejuckelt, gelesen … und, was soll ich Euch sagen? 15 randvolle Lesekisten ist genau die Menge, die zwei Leute an einem Tag im Steilhang ernten können. Ich fahre übrigens einen VW Fox.

 
Donnerstage, die auf einen 13. fallen, sind keine Unglückstage, sondern machen das Leben nur ein bisschen spannender.

Es sind die Tage, an denen den Schüssel in der Haustür abbricht, man das Schloss ausbaut und das stecken gebliebene Stück mit einer Rouladennadel rausgeprokelt bekommt und das Schloss einfach wieder einbaut. Oder auf glatten Treppenstufen das letzte Drittel abwärts segelt, den Inhalt des Biomülleimers gleichmäßig im Hausflur verteilt, sich aber noch nicht mal nen blauen Fleck geschweige denn Beinbruch zuzieht.

Es war ein Dienstag, der 11., als wir kurz davor waren, das Projekt “beiderseits des Rheins” zu beerdigen. Flächen im Rheingau zur Pacht zu finden ist so ungefähr ein Sechser im Lotto ohne Zusatzzahl. Ordentlich bewirtschaftete Flächen sind der Sechser MIT Zusatzzahl. An diesem Dienstag verlor ICH die Nerven und schaltete eine Annonce. Am Donnerstag - dem 13.! - rief jemand an und bot uns einen Wingert an, aber unser AB
schluckte einen Großteil der Nachricht. Der Mann rief am Freitag NOCH EINMAL an, und jetzt haben wir unseren Rheingauer Weinberg im Rüdesheimer Magdalenenkreuz. Wunderbar gepflegt. Auf Dauer.
Ich bin ja nicht abergläubisch. Aber einer der beiden Weine aus dieser Lage wird “Drei Kreuze” heißen.


 

An einem Donnerstag, dem 13., stellte sich heraus, dass wir keinen (benötigten) Starkstromanschluss in unserem neuen Keller haben. Mein Pessimist rollte mit den Augen. Abends haben wir Nachbarn ein Gläschen getrunken, da sagte G.: “Ei, der K. von nebenan hat doch Kraftstrom in der Garaasch, da könnt Ihr grad ein Kabel rüberlegen.” Es geht immer nur bergauf, Steillagenwinzer sind das gewohnt, anders wäre es ja auch langweilig.

Und an einem Donnerstag, dem 13., saßen wir in unserem Lieblingsbistro und plauderten mit
Restaurantchef H. über dies und jenes, peinliche Pannen, schreckliche Momente, es schüttelte einen förmlich, das geballte Halbunglück. Wir hatten gerade unsere Weihnachtspläne komplett über den Haufen geworfen (bekommen), irgendwie musste jetzt endlich der Moment erreicht sein, an dem das Desaster kippt.

H. der behauptet, er wisse immer genau, was wir trinken wollen, weil alle Tische mit winzigen Richtmikrophonen ausgestattet seien und er das in der Küche aufs Ohr gespielt bekäme, H. also lächelte diabolisch und brachte uns zwei Gläser.
Dunkelgoldgelb der Inhalt, schwerer Duft, nussig, karamellig, nach getrockeeten Birnen, kandierter Orange und süßlichem Holz. Auf der Zunge überraschend frisch, reife, süße Frucht, Walnusstöne, Waldhonig, wieder kandierten Orangen und Pomeranzen. Animierend, sehr harmonisch, ein sehr reifer Wein mit viel Ausdruck und guter Länge.

H. grinste immer noch diabolisch. Wir mussten raten. Ah-Ja. Blindproben machen demütig. “Kein Riesling?” Daumen hoch. Guter Anfang. Wie lange offen? “Zwei Tage!. Ich: “???”
Und kürze das Drama jetzt ab - im Glas hatten wir 


1953
Moelleux
Le Mont
Vouvray
Domaine Huet

Wären wir nie drauf gekommen, hätten wir nie geordert, hätten wir nie getrunken. Aber an einem Donnerstag, dem 13., passiert sowas. Einzigartig. Sonst wäre es ja auch langweilig! Und dass wir die Flasche dann geleert haben, ist ja wohl selbstverständlich.

Ich bin gespannt, was der heutige Tag noch so bringt. Cheerio, Miss Sophie, me gal.

P.S. Kann man übrigens noch kaufen - z.B. bei Vinaturel.